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Traumberuf Modellbauer

Traumberuf Modellbauer

Kein Job wie jeder andere

Die Aufgabe der Modellbauer besteht darin, nach Konstruktionszeichnungen, Skizzen, Vorlagen und Bildern Produktions- und Anschauungsmodelle zu bauen.

Hierbei müssen vom Produktionsmodellbauer alle form- und gießtechnischen Notwendigkeiten, aber auch die maschinellen Voraussetzungen für die Formherstellung oder das Umformen sowie die speziellen hochdruck- und wärmetechnischen Anforderungen beim Dauerformenbau für die Kunststoffverarbeitende Industrie berücksichtigt werden.

Vom Anschauungsmodellbauer wird großes Einfühlungsvermögen in die oft unvollständigen Auftragszeichnungen und Pläne erwartet.

 

Sehr gute Kenntnisse der Oberflächenbehandlung sind wegen der naturgetreuen Darstellung aller Anschauungsmodelle erforderlich.

 

Modellbauer - ein High-Tech-Beruf für kreative und geschickte Jugendliche.

 

Alle vom Anschauungsmodellbauer hergestellten Waren sind Anschauungsmodelle,

maßstäblich genaue verkleinerte oder vergrößerte Modelle von Objekten,

die zweidimensional, also gezeichnet, nicht exakt vorstellbar dargestellt werden können.

Hierbei müssen Bau- und Werkpläne angewendet werden sowie auf Design und historische Stielentwicklungen geachtet werden.

 

Modellbau - eine abwechslungsreiche, kreative Arbeit, die trotz des Einsatzes modernster Technologien solide

handwerkliche Fähigkeiten ebenso fordert, wie ein ausgeprägtes Raumgefühl und die Freude am Umgang mit den unterschiedlichsten Materialien.

 

Als Werkstoffe werden vom Modellbauer Holz, Kunststoff, Leichtmetalle, Nichteisenmetalle, Gußeisen und Stahl, synthetische Stoffe, z.B. Acrylglas, verarbeitet.

Daneben werden viele Halbfertigteile, Hilfsmittel und Farben zur Herstellung von Modellen benötigt.

Die Grundlage für den Modellbau bilden die in den Konstruktionsbüros gefertigten Werkstattzeichnungen.

Nach diesen Vorlagen gestaltet und baut der Modellbauer in der Modellbauerwerkstatt die Modelleinrichtungen, die Urmodelle und Dauerformen aus unterschiedlichstem Material.

 

Der Königsweg

 

Der Meisterbrief ist ein begehrtes Ziel, das seinem Träger das Recht verleiht, den geschützten Titel „Modellbauermeister" zu führen.

Er bietet einerseits die Möglichkeit, sich selbständig zu machen - weitaus wichtigstes Motiv für die zahlreichen Absolventen in Deutschland.

Die Meisterqualifikation ebnet allerdings auch den Weg hin zu einer verantwortungsvollen Führungstätigkeit als angestellter Betriebsleiter oder Leiter einzelner Fachbereiche.

 

Hobby-Modellbau

Freizeitmäßig betriebener Modellbau befasst sich mit dem Abbild von Gegenständen des täglichen Lebens oder der Geschichte, entweder aus Original-Materialien, aus Ersatzmaterialien (Kartonmodellbau), oder aus industriell vorgefertigten Bauteilen (z.B. aus Kunststoff, Pappe, Holz, CFK, GFK, Glasfaser, Balsaholz).
 
Als Beispiele seien Modellautos, Modelleisenbahnen, Modellraketen, Schiffs-, Flugzeugmodelle und Tiermodelle genannt.
 
Unterscheiden kann man zwischen (z.T. ferngesteuerten) Funktionsmodellen, bei denen es oft um die Erzielung hoher Geschwindigkeiten geht, oder Standmodellen, bei denen in der Regel ein möglichst hoher Grad an Realismus angestrebt wird.
 
Eine besondere Kategorie der Standmodelle ist der Figurenmodellbau.
 
Oft werden Figuren und Modelle auch in Dioramen eingebettet. 
 
Wichtig für die Qualität eines Modells ist die Maßstabstreue.
 
Als Maßstab bezeichnet man das Verhältnis der Größe des Modells zur Größe des Originals. Welcher Maßstab benutzt wird hängt vom Anwendungsbereich und dem Zweck des Modells ab.
 
Je nach Maßstab ist der Detaillierungsgrad von Modellen sehr unterschiedlich.
 
Beim Modellbau können alle möglichen Materialien verwendet werden, ebenfalls abhängig vom Anwendungsbereich und dem Zweck des Modells. Vorzugsweise werden preiswerte Materialien verwendet, die einfach zu verarbeiten sind.

 


letzte Aktualisierung: 17.04.2017 13:28 Uhr