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Die größte Weihnachtsgrippe der Welt |
| Die Weihnachtskrippe im Diorama Bethlehem
Die Weihnachtskrippe im Diorama Bethlehem ist im Halbrund aufgebaut und besteht aus über 450 Figuren, 80 m² plastischer Landschaft und einem mehr als 30 m langen gemalten Hintergrund. Der Betrachter sieht dabei nicht irgendeine Phantasie-Landschaft, sondern die naturgetreue Nachbildung der Gegend von Bethlehem; der nahtlose Übergang vom plastischen zum gemalten Teil vermittelt ihm dabei die perfekte Illusion unendlicher Weite.
Die Szenerie beginnt auf der linken Seite mit dem Hirtenfeld, wo die Engel den aus dem Schlafe aufschreckenden Hirten die Geburt Christ verkünden. Im Hintergrund erkennt man die Wüste Juda und die Moabiterberge.
Im anschliessenden Zeltlager der Hirten am Rande der Stadt Bethlehem sieht man Szenen aus dem täglichen Leben der Nomaden: Männer, die ihre Tiere versorgen und Frauen, die das Korn in steinernen Handmühlen mahlen.
Die Stadt Bethlehem liegt auf zwei benachbarten Hügeln, an deren Abhängen sich Höhlen befinden, die von den Hirten als Notunterkünfte benutzt werden. In einer dieser Höhlen haben Josef und Maria Zuflucht gefunden. Nach der Legende erhob sich über dieser Geburtshöhle der Turm Davids als Überrest der einstigen Burg. Vor der Höhle haben sich die ersten Hirten eingefunden um dem neugeborenen Christus zu huldigen.
Auf der rechten Seite von Bethlehem sieht man die Ankunft von Kaspar, Melchior und Balthasar dem Mohr auf seinem Schimmel. Die drei Könige sind mit allem Prunk des Orients umgeben: Seidenfahnen rauschen im Winde, der Leibtrabant trägt einen Prunkschirm, auf dem Elefanten ist ein Thronsitz aufgebaut, ein Dromedar trägt die Frauen unter einem Sonnenzelt.
Der Tross der drei Könige schickt sich an zu lagern: Kamele werden entladen, die Pagen packen die kostbaren Geschenke aus, ein Wasserträger schleppt Wasser heran um die Tiere zu tränken.
An der von einigen schlanken Palmen beschatteten Zisterne mühen sich die Frauen den Göpel zu drehen, durch den das Schöpfrad Wasser auf die Felder leitet, wo ein Bauer den von einem Ochs gezogenen hölzernen Hackenpflug durch die Furchen seines Ackers führt. In der Ferne erhebt sich der mächtige Frankenberg.
Die Szenerie endet auf der rechten Seite mit einem kleinen klaren See am Fusse eines mächtigen Berglandes. Auf einem engen Gebirgspfad sieht man Josef und Maria mit dem kleinen Jesus auf der Flucht nach Ägypten,
während am Ufer des Sees einige Soldaten des Herodes Ausschau halten nach dem gesuchten Kind.
Quelle: Diorama Bethlehem, CH-8840 Einsiedeln
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| letzte Aktualisierung: 19.10.2008 0:18 Uhr |
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