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Diorama Blog


der Ostwall, war eine seit Mitte 1934 vom Deutschen Reich aufgebaute Festungsfront


Datum: 10.12.2015 22:03 Uhr

Die Festungsfront Oder-Warthe-Bogen war eine seit Mitte 1934 vom Deutschen Reich aufgebaute stark befestigte Verteidigungslinie.

 

Verlauf der Festungsfront Oder-Warthe-Bogen

Quelle:

„MRU schemat podziemi“ von Diese Vektorgrafik wurde von Blackfish mit Inkscape erstellt. - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:MRU_schemat_podziemi.svg#/media/File:MRU_schemat_podziemi.svg

 

Sie führte ca. 120 km östlich von Berlin vom Fluss Warthe im Norden bis zur Oder im Süden.

Geplant war der Ostwall als 110 km langes, befestigtes Gebiet mit einer Tiefe von zwei bis drei Kilometern.
Manche der Bunkerkonstruktionen ähneln daher sehr denen des Westwalles, andere sind dagegen wesentlich umfangreicher ausgeführt.
Die Festungsfront besteht aus zahlreichen Bunkeranlagen und wasserbautechnischen Einrichtungen wie z. B. Stauanlagen und Wassergräben.

Straßen, die durch das sogenannte Hauptkampffeld führten, wurden mit gepanzerten Schlagbäumen, Drehbrücken sowie Kipprollbrücken versehen - Kipprollbrücken ermöglichten es, den Brückenkörper anzukippen und in einen Raum unterhalb der Straße zu rollen.

 

Betonpanzersperren, Drachenzähne

 

Da sich die politische Lage im Jahre 1939 geändert hatte, wurde der Ausbau der Festungsfront Oder-Warthe-Bogen gestoppt.
Festungsbaupersonal und Panzerbauteile wurden zugunsten eines beschleunigten Ausbaus des Westwalls nach Westen umgeleitet.

Von den geplanten 160 Bauwerken wurden nur ca. 60 fertig gestellt.

Mit dem Baubeginn des Atlantikwalls begann ab 1942 ein Rückbau von Waffen und Nachrichtengeräten.

Der Schwerpunkt des Ostwalls ist der Zentralabschnitt, der im Süden mit der Burschener Schleife in der Nähe des Ortes Burschen (poln. Boryszyn) beginnt und sich von dort ungefähr zwölf Kilometer lang nach Norden erstreckt.

Im Zentralabschnitt sind die Bunker durch ein System unterirdischer Tunnel (Hohlgänge) miteinander verbunden. Die Hauptstrecken dieses Hohlgangsystems waren bombensicher und für eingleisigen Feldbahnverkehr sowie Fußgängerverkehr in Doppelreihe ausgelegt.

 In diesem unterirdischen System befinden sich Bahnhöfe, Werkstätten, Maschinenräume und Kasernen.

Die Gesamtlänge des unterirdischen Systems beträgt rund 32 km.

Im Jahre 1944 machte es die Kriegslage erforderlich, die Verteidigungsfähigkeit der Festungsfront wiederherzustellen.
So wurden bis zum Januar 1945 u. a. im Rahmen des Unternehmens Barthold sowie durch den Reichsarbeitsdienst Feldstellungen ausgehoben, Drahthindernisse und etliche Ringstände errichtet.

Damit gelang es, eine durchgehende Feuerfront für Maschinengewehre aufzubauen.

Am 28. Januar 1945 erfolgte der erste Angriff auf den Zentralabschnitt.

Die Rote Armee durchbrach den Bereich der Tirschtiegelstellung nach drei Tagen.

An den anderen Abschnitten kam es zu erheblicher Gegenwehr, aber trotzdem zeigte sich, dass die Front auch hier nur drei Tage standhielt.

Die Bauzeit des Ostwall's dauerte zusammen sieben Jahre und die Kosten für das Gesamtprojekt beliefen sich auf 600 Mio. Reichsmark.

 

Quelle:Wikipedia

 

verfügbar in: historische Vorlagen Modellbau DruckversionPermalink

 
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