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Diorama Blog


Peel-Raam-Stellung


Datum: 17.04.2008 23:32 Uhr

Die Peel-Raam-Stellung war eine der niederländischen Festungen, mit der das Land auf den europäischen Rüstungswettlauf in den Jahren 1930 bis 1940 reagierte.

Reel-Raam-StellungGedacht war die Peel-Raam-Stellung als eine der Auffanglinien gegen einen militärischen Gegner aus dem Osten, um mit der gewonnenen Zeit die Festung Holland verteidigungsbereit machen zu können. Außerdem schloss sie als natürliches Hindernis den Peel ein, eine Sumpf- und Moorlandschaft.

Bei dem Bau der Stellung kamen folgende Bunkertypen zur Anwendung:

 

* Das Stachelschwein (Kodebuchstabe S), ein kleiner Bunker mit insgesamt drei Scharten zur Verteidigung der Bunkers mit einem Maschinengewehr. Die Bezeichnung Stachelschwein stammt von den aus dem Beton herausragenden Stahlteilen, an denen Tarnnetze und ähnliches Tarnmaterial befestigt werden konnten

* Die Betonkasematte (Kodebuchstabe B), ein ähnlich großer Bunker wie das Stachelschwein, jedoch mit flankierender Wirkung der Bewaffnung.

* Die Gußstahlkasematte (Kodebuchstabe G), ein kleiner mit einer Panzerkuppel versehener Bunker zur Beobachtung des Gefechtsfeldes sowie zur Verteidigung mit einem Maschinengewehr.

Insgesamt wurden zusammen mit der Grebbe-Linie 357 Stachelschweine, 223 Gußstahlkasematten und 64 Betonkasematten verbaut. Im Durchschnitt waren die einzelnen Bunker 250 m weit voneinander entfernt.

 

Quelle: Wikipedia

 

verfügbar in: historische Vorlagen DruckversionPermalink

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